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Wenn Liebe ewig schweigt: Das Er-schweigen als Liebesform

Als „Nein“ — wäre es geschmolzen. Als „Ja“ — Nie Gewesen. Dieser Satz ist kein Paradoxon zur Illustration. Er ist eine Erfahrung, die jeden Sprachakt übersteigt — die Erfahrung, dass die Liebe genau dort zerstört wird, wo man sie benennt. Totenstill, klar Dein Blick / zurückgekehrt, der Heimat / Nacken, verbeugt, wo sanft / streicht … Weiterlesen …

Zwischen Ja und Nein: Das Totenmeer

Eine Verdichtung und Exegese von Wilhelm Heys „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“ wo sind sie All zu sehen, wer wollte Sie erahnen,wer nennt uns Ihre Bahnen, wem gaben Sie denNamen, Ihm und Ihrem Glanz zu dienen, Neinund Ja zu raten, einzufassen und zu setzenMorgen und Abend, Tag und Nacht, Ewig Esnicht zu Sein, Seiendes … Weiterlesen …