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Ereignendes

EreignisLichtungZwischen

oder: Ein Empfang an der Schwelle

Kein Blitz kündigt sich an.
Er schlägt ein — und ist schon Entzug.
Nicht Licht, nicht Finsternis:
das Ereignen selbst, das sich gibt, indem es sich verbirgt.
Physis kryptesthai philei — das Aufgehen liebt es, sich zu verbergen.

Was hier steht, entstand nicht am Schreibtisch. Es entstand im Gespräch — „Zwischen!? Ereignis und Erlösung“.

Zwischen Philosophie und Theologie. Zwischen Anschauung und Teilhabe. An Tagen, an denen die Nacht zu Wort kommt, und der Krieg, und das Schweigen, das vor und nach diesem Wort hörbar wird.


Das Ungesagte trägt das Gesagte.

Sigetik: kein Verstummen, sondern die Gegenwart dessen, was sich nicht aussprechen lässt und dennoch west.

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Das Eröffnungsrätsel dieses Orts lautet nicht: Was ist Ereignis? Es lautet: Lässt sich das Un-Verfügbare sagen, ohne es zu verfügen?

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