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Physis Vibrancy

Vom Wink, der bleibt Ein Essay Es gibt Worte, die man nicht macht. Sie kommen, wenn sie kommen, und treffen, wenn sie treffen. Physis Vibrancy ist ein solches Wort. Es war zuerst nicht in der Philosophie. Es war im Klang. Our Vibrancy — so hießen die Aufnahmen, lange bevor das Wort zum Begriff wurde. Musik … Weiterlesen …

Mutterland: Die unmögliche Heimat

Du bist / Das Wort Unbekannt / Die Not Sie erfand. Ein Gedicht über das Mutterland, das das Mutterland nicht nennen kann. Weil es schon vor dem Namen da ist. Die erste Bewegung des Gedichts: „Wir spielen / Ganz von Anfang.“ Nicht: wir beginnen von vorn. Sondern: wir spielen so, als gäbe es einen Anfang, … Weiterlesen …

Das Mehr als Zwischenraum: Identität, Bewusstsein und das Unverfügbare

Das Gehirn denkt. Aber wer denkt, wenn das Gehirn denkt? Die Frage klingt naiv. Sie ist es nicht. Supervenienz beschreibt eine Abhängigkeitsbeziehung zwischen mentalen und physischen Eigenschaften: Keine Veränderung im Mentalen ohne Veränderung im Physischen. Das klingt nach einer Lösung des Leib-Seele-Problems. Es ist die Präzisierung seiner Tiefe. Denn die Supervenienz konstatiert nur, dass die … Weiterlesen …

Das gespaltene Sein: Psychose als ontologische Erfahrung

Schizophrenie — das Wort trägt seinen Widerspruch in sich. Schizein: reißen. Phren: Geist. Gespalten also der Geist. Doch was setzt dieser Riss voraus? Einen Ausgangszustand der Ganzheit, eine ursprüngliche Integrität, die dann zerbrochen wäre. Aber hat es diesen Zustand je gegeben? Wenn nicht — dann wäre Spaltung nicht das Ende von Identität. Dann wäre sie … Weiterlesen …