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Leitfaden 04

Zwischen und Grenzerfahrung

Was setzt der Riss voraus — und was zeigt er?

Die Phänomenologie der Grenzerfahrung: Leib, Angst, Wahrnehmung ohne Boden, das gespaltene Sein. Psychose erscheint hier nicht als Fehlfunktion und nicht als privilegierter Zugang zur Wahrheit, sondern als Störung der Welt, die fragen lässt, ob die Ganzheit, die sie verloren haben soll, je bestand.

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9 Beiträge in Lesefolge

  1. 01 Praxis & Teilhabe

    Das gespaltene Sein: Psychose als ontologische Erfahrung

    Schizophrenie — das Wort trägt seinen Widerspruch in sich. Schizein: reißen. Phren: Geist. Gespalten also der Geist. Doch was setzt dieser Riss voraus?

  2. 02 Philosophie

    Wahrnehmen ohne Boden: Phänomenologie des Außerordentlichen

    Die Straßenlaterne leuchtet. Das ist klar. Was nicht klar ist: warum sie leuchtet — an wen. Und ob das Leuchten etwas meint, das man verstehen könnte, wenn man …

  3. 03 Philosophie

    Der Körper weiß, was der Geist nicht sagt: Leib, Psychose und das Zwischen

    Der Körper spricht nicht. Er zeigt. Das ist der Unterschied.

  4. 04 Philosophie

    Das Mehr als Zwischenraum: Identität, Bewusstsein und das Unverfügbare

    Das Gehirn denkt. Aber wer denkt, wenn das Gehirn denkt?

  5. 05 Philosophie

    Angst und Schwelle: Heidegger, Celan, Meister Eckhart

    Wir schweben in Angst.

  6. 06 Praxis & Teilhabe

    Schizophrene Wahrnehmung als Hierophanie: Eliade, Platon, Girard

    Platon unterschied vier Formen des göttlichen Wahnsinns: die mantische, die mystische, die poetische, die erotische.

  7. 07 Praxis & Teilhabe

    Der schwarze Blitz – Wahnsinn, Wahrheit und die Liebe jenseits aller Gründe

    Ein Essay zur Genealogie des Ereignisses

  8. 08 Technik & Gegenwart

    Zwischen Modulplan und Ereignis

    Es gibt Warteräume, die sind nur Durchgang, und andere, in denen etwas geschieht, das kein Formular vorsieht. In einem solchen Warteraum beginnt dieses Manuskri …

  9. 09 Praxis & Teilhabe

    Das schwarze Herz der guten Psychose: Anfängnis, Adieu und die ewige Liebe

    Es gibt Erfahrungen, die das Denken nicht aufnehmen kann, ohne selbst verwandelt zu werden.

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