Philosophie — Denken an der Schwelle
Wie ereignen sich Wahrheit, Verantwortung und Verstehen?
Denken beginnt dort, wo das Selbstverständliche seinen Halt verliert. Die Beiträge fragen nach Ereignis, Alterität, Grenzerfahrung, Wahrheit und Verantwortung — im Gespräch mit Heraklit, Heidegger, Levinas, Rosenzweig, Arendt, Adorno, Wittgenstein und Celan. Philosophie erscheint hier nicht als Verfügung über die Wirklichkeit, sondern als Teilnahme an einer Frage, die offen bleibt.
Einstieg empfohlen: Der Riß, der kein Rand ist →
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Zwischen Antlitz und Abgrund – Eine philosophische Meditation über Recht, Leid und die Grenzen des Menschlichen
Das Recht sucht nach Legitimation und findet sie nicht in sich selbst.
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Der erste letzte Blitz — oder: Das ewige Herz erwacht nur einmal
Es gibt Augenblicke, die nicht wiederkommen.
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Das Ereignis der moralischen Verantwortung
Die moralische Entwicklung ereignet sich nicht als Fortschritt des Bewusstseins, sondern als Lichtung jenes Zwischen-Raum, in dem das Ich sich vom Anderen her v …
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Eröffnungsrätsel: Ereignis und Erlösung
Es ist kein Tag, und der Nacht geschieht keine Wende – und doch: zwischen beiden schlägt ein Blitz ein, der weder Licht noch Finsternis heißt, sondern beides zu …
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Der Riß, der kein Rand ist
Vom Denken an der Grenze des Wissens und des Selbst
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Mutterland: Die unmögliche Heimat
Du bist / Das Wort Unbekannt / Die Not Sie erfand.
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Angst und Schwelle: Heidegger, Celan, Meister Eckhart
Wir schweben in Angst.
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Advent und Feuer: Chronos, Kairos und der andere Anfang
Das Feuer brennt ewig. Der Advent endet. Können beide Recht haben?
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Das Mehr als Zwischenraum: Identität, Bewusstsein und das Unverfügbare
Das Gehirn denkt. Aber wer denkt, wenn das Gehirn denkt?
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Winke statt System: Blumenberg, Heidegger und das Ende der Metaphysik
Ein Denken, das sich selbst nicht systematisieren lässt, entzieht sich dem, was es beschreibt.
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Der Körper weiß, was der Geist nicht sagt: Leib, Psychose und das Zwischen
Der Körper spricht nicht. Er zeigt. Das ist der Unterschied.
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Liebend schweigend: Über die Unmöglichkeit, Liebe zu sagen
Wer Liebe sagt, hat sie schon verfehlt.
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Die Praxis der Freiheit: Wenn Foucault Heidegger trifft
Foucault sagte: Freiheit ist eine Praxis.
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Wahrnehmen ohne Boden: Phänomenologie des Außerordentlichen
Die Straßenlaterne leuchtet. Das ist klar. Was nicht klar ist: warum sie leuchtet — an wen. Und ob das Leuchten etwas meint, das man verstehen könnte, wenn man …