Poesie & Sprache
Was zeigt sich dort, wo Sprache über den Begriff hinausgeht?
Manche Erfahrungen lassen sich nicht erklären. Sie lassen sich nur sagen. Die Texte dieser Rubrik folgen der Sprache bis an ihre Schwelle — in Gedichten, poetischer Prosa und Reflexionen über Schweigen, Klang, Bildlichkeit und Rhythmus.
Einstieg empfohlen: Zwischen Ja und Nein: Das Totenmeer →
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Das Atelier der Geisterschwäne
Ein Gedicht, das in der Dauer einer Zigarette geschrieben wurde, ist kein kleines Gedicht. Es ist ein Gedicht, das keine Zeit hatte, sich zu verbessern. Das ist …
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Gegengift
Drei Weisen, vor einem Gedicht zu stehen: Einfassung · Dank · Prüfung
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Unvernunft
Nicht: kein Licht. Nicht: kein Ausweg. Genauer: keine Wende. Das ist der Einschnitt. Die Nacht, die bleibt, wäre noch auszuhalten. Die Nacht, der nichts geschie …
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Die Wunde der Zeichen
Die Erfahrung belehrt uns, dass die Sprache nicht in ihrer Unschuld verweilt. Das Gesetz – Lacans Nom du père, der Name des Vaters – fällt auf uns herab. Sprach …
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Eint und bindet — der Riss, der hält
Die stärkste Stelle dieses Spruchs ist die, an der er bricht. Nicht trotz des Bruchs hält er, sondern in ihm.
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Da versagt mir mein Leben zu streben: Das mystische Scheitern
Da versagt mir mein Leben zu streben.
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Gefesselte Flamme: Prometheus, Loki, Sisyphos und das singende Feuer
Das ist kein Satz. Das ist eine Situation. Prometheus hat das Feuer gestohlen. Nicht aus Unachtsamkeit — aus Überzeugung.
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Das Begehren in der Sprache: Körper, Norm und die Geste des Entkommens
Man kann nicht nicht kommunizieren. Und man kann nicht kommunizieren, ohne die Form zu erben, in der man kommuniziert.
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Im Labyrinth der Zeichen: Moderne Poetik des Ereignisses
Ein kaltes Zeichen aus unbekannten Bereichen — wer schickt es, und wer empfängt?
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Das verschlossen-Nichts: Wenn ein Gedicht Heidegger liest
Die Steine leben / voller Streben.
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Wenn Liebe ewig schweigt: Das Er-schweigen als Liebesform
Als „Nein“ — wäre es geschmolzen. Als „Ja“ — Nie Gewesen.
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Zwischen Ja und Nein: Das Totenmeer
Eine Verdichtung und Exegese von Wilhelm Heys „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“