Liebe und Schweigen
Wie sagt man, was zerstört wird, sobald man es benennt?
Die Sigetik des Blogs: das Er-schweigen als Liebesform, der Dank, der nicht gleich hernach folgt, der Augenblick, der nicht wiederkommt. Gedichte und Winke, die an derselben Stelle brechen — und gerade dort halten.
- 01
Liebend schweigend: Über die Unmöglichkeit, Liebe zu sagen
Wer Liebe sagt, hat sie schon verfehlt.
- 02
Wenn Liebe ewig schweigt: Das Er-schweigen als Liebesform
Als „Nein“ — wäre es geschmolzen. Als „Ja“ — Nie Gewesen.
- 03
Nun.
Ein Gedicht, das mit Nun beginnt, kommt zu spät. Das Jetzt, das es ausspricht, ist vergangen, sobald der Punkt dahinter steht, und doch ist es das einzige Jetzt …
- 04
Da versagt mir mein Leben zu streben: Das mystische Scheitern
Da versagt mir mein Leben zu streben.
- 05
Der erste letzte Blitz — oder: Das ewige Herz erwacht nur einmal
Es gibt Augenblicke, die nicht wiederkommen.
- 06
Mutterland: Die unmögliche Heimat
Du bist / Das Wort Unbekannt / Die Not Sie erfand.
- 07
Zwischen Ja und Nein: Das Totenmeer
Eine Verdichtung und Exegese von Wilhelm Heys „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“
- 08
Eint und bindet — der Riss, der hält
Die stärkste Stelle dieses Spruchs ist die, an der er bricht. Nicht trotz des Bruchs hält er, sondern in ihm.
- 09
Eröffnungsrätsel: Ereignis und Erlösung
Es ist kein Tag, und der Nacht geschieht keine Wende – und doch: zwischen beiden schlägt ein Blitz ein, der weder Licht noch Finsternis heißt, sondern beides zu …
Andere Leitfäden