Zum Inhalt springen
Leitfaden 05

Liebe und Schweigen

Wie sagt man, was zerstört wird, sobald man es benennt?

Die Sigetik des Blogs: das Er-schweigen als Liebesform, der Dank, der nicht gleich hernach folgt, der Augenblick, der nicht wiederkommt. Gedichte und Winke, die an derselben Stelle brechen — und gerade dort halten.

← Alle Leitfäden

9 Beiträge in Lesefolge

  1. 01 Philosophie

    Liebend schweigend: Über die Unmöglichkeit, Liebe zu sagen

    Wer Liebe sagt, hat sie schon verfehlt.

  2. 02 Poesie & Sprache

    Wenn Liebe ewig schweigt: Das Er-schweigen als Liebesform

    Als „Nein“ — wäre es geschmolzen. Als „Ja“ — Nie Gewesen.

  3. 03 Poesie & Sprache

    Nun.

    Ein Gedicht, das mit Nun beginnt, kommt zu spät. Das Jetzt, das es ausspricht, ist vergangen, sobald der Punkt dahinter steht, und doch ist es das einzige Jetzt …

  4. 04 Poesie & Sprache

    Da versagt mir mein Leben zu streben: Das mystische Scheitern

    Da versagt mir mein Leben zu streben.

  5. 05 Philosophie

    Der erste letzte Blitz — oder: Das ewige Herz erwacht nur einmal

    Es gibt Augenblicke, die nicht wiederkommen.

  6. 06 Philosophie

    Mutterland: Die unmögliche Heimat

    Du bist / Das Wort Unbekannt / Die Not Sie erfand.

  7. 07 Poesie & Sprache

    Zwischen Ja und Nein: Das Totenmeer

    Eine Verdichtung und Exegese von Wilhelm Heys „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“

  8. 08 Poesie & Sprache

    Eint und bindet — der Riss, der hält

    Die stärkste Stelle dieses Spruchs ist die, an der er bricht. Nicht trotz des Bruchs hält er, sondern in ihm.

  9. 09 Philosophie

    Eröffnungsrätsel: Ereignis und Erlösung

    Es ist kein Tag, und der Nacht geschieht keine Wende – und doch: zwischen beiden schlägt ein Blitz ein, der weder Licht noch Finsternis heißt, sondern beides zu …

Andere Leitfäden