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Zwischen Antlitz und Abgrund – Eine philosophische Meditation über Recht, Leid und die Grenzen des Menschlichen

In den Zwischenräumen unseres moralischen Bewusstseins – dort, wo Recht und Unrecht ineinander übergehen wie Licht und Schatten am Horizont der Dämmerung – entfaltet sich eine der grundlegendsten Fragen menschlicher Existenz: Was legitimiert das Recht, und wo verlaufen die Grenzen unserer Verantwortung gegenüber dem Anderen? Diese Meditation nähert sich dieser Frage nicht als abstrakte Überlegung, … Weiterlesen …

Das Ereignis der moralischen Verantwortung

EINE PHÄNOMENOLOGISCHE BESINNUNG AUF DIE ENTWICKLUNG DES ETHISCHEN BEWUSSTSEIN ZUR ERÖFFNUNG: DAS DENKEN VOR DEM ANSPRUCH DES ANDEREN In der Gelassenheit des Denkens, das sich dem Ereignis der Wahrheit öffnet, zeigt sich die moralische Entwicklung nicht als bloße Stufenfolge kognitiver Reifung, sondern als ursprüngliche Erschließung jener Verantwortung, die dem Ich vom Antlitz des Anderen herzukommt. … Weiterlesen …

Die Hand, die das Antlitz nicht hält

Zur Vorgängigkeit des Politischen — ein Essay nach Levinas, Rosenzweig und Heidegger »wer spricht, Geschwisterkind, der redet zu niemand, der spricht, weil niemand ihn hört, niemand und Niemand, und dann sagt er, er und nicht sein Mund und nicht seine Zunge, sagt er und nur er: Hörst du?« — Paul Celan, Gespräch im Gebirg (1959) … Weiterlesen …

Hüten, dass das Herz schont

Es beginnt auf einer Wiese. Ein Kind, ein paar Kühe, ein Himmel, der noch nicht nach Wetter‑Apps fragt. In Griffweite könnte ein Stock liegen, aber die Hand bleibt leer. Das Hüten lernt den Ton, nicht den Schlag; das Dabeibleiben, nicht das Durchsetzen. Später wird man dieses Früher „Erziehung“ nennen, vielleicht „Glück“, vielleicht „Naivität“. Aber ehe … Weiterlesen …

Das schwarze Herz der guten Psychose: Anfängnis, Adieu und die ewige Liebe

I. Prolegomena: Das Schwarze als Anfang des Denkens Es gibt Erfahrungen, die das Denken nicht aufnehmen kann, ohne selbst verwandelt zu werden. Erfahrungen, die sich nicht in den Kategorien des Begriffs domestizieren lassen, weil sie dem Begriff vorausgehen – radikaler als jedes transzendentale Apriori, älter als jede ontologische Struktur. Das Leiden ist eine solche Erfahrung. … Weiterlesen …

Resilienz im Wink

Zwischen Statistik und Stille Vom Recht, das die Wunde nicht sehen kann ereignendes.org · April 2026 Vorrede ein Gedicht Ein Ort, die Welt schweigt. Nichts, dass All Es, ist. Es, dass sich nicht zählen lässt. Hier sitzen Menschen, das Leben zerbrochen Die Statistik nennt sie Fälle. Die Medien nennen sie Geschichten. Der Rechtsstaat nennt sie … Weiterlesen …