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Der erste letzte Blitz — oder: Das ewige Herz erwacht nur einmal

Es gibt Augenblicke, die nicht wiederkommen. Nicht weil die Zeit sie verschluckt, sondern weil sie aus einer anderen Ordnung stammen als die Zeit selbst. Augenblicke, in denen das Dasein — dieses beharrlich sich selbst umkreisende, sich selbst verwaltende, sich selbst erklärende Dasein — plötzlich stillhält. Nicht aus Erschöpfung. Sondern weil ihm etwas begegnet, dem gegenüber … Weiterlesen …

Physis Vibrancy

Vom Wink, der bleibt Ein Essay Es gibt Worte, die man nicht macht. Sie kommen, wenn sie kommen, und treffen, wenn sie treffen. Physis Vibrancy ist ein solches Wort. Es war zuerst nicht in der Philosophie. Es war im Klang. Our Vibrancy — so hießen die Aufnahmen, lange bevor das Wort zum Begriff wurde. Musik … Weiterlesen …

Zwischen Modulplan und Ereignis

Ein Manuskript aus dem Warteraum Es gibt Warteräume, die sind nur Durchgang, und andere, in denen etwas geschieht, das kein Formular vorsieht. In einem solchen Warteraum beginnt dieses Manuskript. Nicht im S3-Anhang, nicht im Lehrbuch, nicht in der Legende einer neuen „Methode“, sondern dort, wo Nummern aufgerufen werden und dennoch niemand wirklich gemeint ist. Denn … Weiterlesen …

Der Riß, der kein Rand ist

Vom Denken an der Grenze des Wissens und des Selbst Eine Mauer trennt nicht. Sie verbindet, was sie scheidet — denn ohne das Draußen wäre kein Drinnen, und das Eingeschlossene weiß von sich nur durch das, was es ausschließt. Wer die Grenze für einen Rand hält, an dem etwas aufhört, hat noch nicht bemerkt, daß … Weiterlesen …

Eint und bindet — der Riss, der hält

Liebe ist Wahrheit Wahrheit ist Gott Gott ist der Weg Der Uns Eint und bindet Die stärkste Stelle dieses Spruchs ist die, an der er bricht. Nicht trotz des Bruchs hält er, sondern in ihm. Wer ihn liest, liest abwärts, Sprosse um Sprosse, als sei jedes »ist« eine Stufe, die zur nächsten trägt — und … Weiterlesen …

Advent und Feuer: Chronos, Kairos und der andere Anfang

Das Feuer brennt ewig. Der Advent endet. Können beide Recht haben? Heraklit sagt: Das Feuer brennt nach Maßen — geordnet durch den Logos, dem alles gehorcht und das doch die Wenigsten hören. Das Feuer ist kein Anfang und kein Ende. Es ist die Bewegung selbst: immer wandelnd, immer dieselbe, immer jetzt. Wer das Feuer löscht, … Weiterlesen …