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Das schwarze Herz der guten Psychose: Anfängnis, Adieu und die ewige Liebe

I. Prolegomena: Das Schwarze als Anfang des Denkens Es gibt Erfahrungen, die das Denken nicht aufnehmen kann, ohne selbst verwandelt zu werden. Erfahrungen, die sich nicht in den Kategorien des Begriffs domestizieren lassen, weil sie dem Begriff vorausgehen – radikaler als jedes transzendentale Apriori, älter als jede ontologische Struktur. Das Leiden ist eine solche Erfahrung. … Weiterlesen …

Angst und Schwelle: Heidegger, Celan, Meister Eckhart

Wir schweben in Angst. Heidegger sagt das ohne Schauder. Kein Abstand, keine Warnung. Die Angst lässt uns schweben, weil sie das Seiende im Ganzen zum Entgleiten bringt. Das ist keine Katastrophe. Das ist eine Weise des Erschlossenseins. Die Angst, von der Heidegger spricht, ist nicht die Angst vor etwas. Die Furcht hat ein Objekt — … Weiterlesen …